Gottesdienste und Aktivitäten

Mittwoch:
8:00–10:00 Uhr Liturgie
Freitag:
8:00–10:00 Uhr Liturgie

Adresse

Kaiserstraße 7, 1070 Wien

Kirchengeschichte

Es war der Wunsch der Kopten in Wien, eine eigene Kirche auf österreichischem Boden zu
besitzen, die ihre spirituellen und pädagogischen Aktivitäten aufnehmen konnte.
Im Jahr 1996 wurde ein Grundstück gekauft. Im Jahr 1998 segnete Papst Schenuda III. das Gelände und legte den Grundstein für den Kirchenbau.

Grundsteinlegung:
Am Samstag, dem 25. April 1998, wurde der Grundstein für die erste koptisch-orthodoxe Kirche in Österreich gelegt – ein historischer Tag. Um 10:00 Uhr versammelten sich zahlreiche Gläubige und andere Gäste in der Quadenstraße 4–6 im 22. Bezirk. Der Ort war überfüllt, Medien aus dem In- und Ausland berichteten und warteten auf die Ankunft S. H. Papst Schenuda III.

Bau der Kirche:
Pater Johannes El-Baramosy begann mit dem Bau der Kirche auf einer Fläche von 500 m². Nach der Weihe von Bischof Anba Gabriel wurde sie vollendet und zur wunderschönen Braut Christi.
Im Untergeschoss (Pater-Johannes-El-Baramosy-Saal) befindet sich eine Kirche für Kinder sowie Räumlichkeiten für die Sonntagsschule.

Weihe der Kirche:
Am Sonntag, 11. Juli 2004, versammelte sich die Gemeinde, um die Ankunft des Papstes zu erwarten. Die Diakone standen feierlich bereit, begleitet vom Klang der Kirchenglocken und dem erhobenen heiligen Kreuz. In Anwesenheit mehrerer Bischöfe, Kardinal Schönborn und Vertretern befreundeter Kirchen leitete der Papst die feierliche Kirchweihe. Nach der feierlichen Einweihung nahm der kirchliche Dienst mit Gottesdiensten und der Sonntagsschule seinen Anfang.

Im Obergeschoss der Kirche befinden sich auf beiden Seiten zwei große, verglaste Räume für Frauen mit Säuglingen sowie ein Raum für das Kirchenradio CMA.

Das Bischofsgebäude:
Das Bischofshaus war ursprünglich ein kleines, altes Gebäude, das renoviert und erweitert wurde. Anfangs bestand das Obergeschoss aus der Zelle des Bischofs, einem Gästeraum und zwei Ruhezimmern für Gastpriester. Heute gliedert sich das Gebäude wie folgt:
Erdgeschoss: Sekretariat, Büro für die Priester und Wohnbereich für auswärtige Studenten.
Obergeschoss: Bischofszelle, Empfangsraum und zwei Gästezimmer für Priester.
Dachgeschoss: Aufenthaltsraum für die Gemeinde nach der Liturgie sowie Sonntagsschulräume.

Quadenstraße 2:
Mit dem Segen der Heiligen Jungfrau Maria und den Gebeten von S.E. Bischof Gabriel wurde ein etwa 2000 m² großes Grundstück westlich angrenzend an das Bischofshaus erworben.
Auf diesem Gelände wurden verschiedene Gebäude für unterschiedliche Dienste errichtet,
darunter ein Gemeinderaum für die Zeit nach der Liturgie, Klassenräume für die Sonntagsschule, eine große Konferenzhalle mit dem Namen des Hl. Ignatius sowie ein eigenes Konferenzgebäude.

Quadenstraße 3:
Es ist ein kleines Gebäude mit einem Bereich zur Unterbringung einer Familie.
Im Obergeschoss befindet sich ein Saal für die Theologische Hochschule.

Quadenstraße 5:
Das Gebäude dient als Unterkunft für auswärtige Studentinnen sowie für Besuchsfamilien.

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